Winterliche Wettererfahrung

Wer hat sich nicht schon einmal über den Wetterbericht geärgert, weil die Prognose nicht eingetreten ist? Warum ist die Wetterprognose nicht auf allen Plattformen oder Medien dieselbe und warum wird sie immer wieder revidiert? Ab wann weiß man, ob es weiße Weihnachten geben wird, oder nicht?

Am 1.12. hat die Wahlpflichtfachgruppe GWK eine Exkursion zur Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Hohen Warte unternommen, um unter anderem Antworten auf diese Fragen und Einblick in die Welt der Meteorologie zu bekommen.

Dabei haben wir erfahren, wie komplex die Erstellung einer Wetterprognose für einen bestimmten Zeitraum, bzw. Zeitpunkt ist. Diese ist einerseits abhängig vom zugrunde liegenden Modell - hier gibt es globale und regionale Modelle -, von der Dichte der Wetterstationen, deren Daten in die Modelle eingespeist werden, die wiederum von den regionalen und lokalen Gegebenheiten abhängt, da man in landschaftlich stark gegliederten Gebieten (v.a. Gebirge...) wesentlich mehr Messstationen benötigt als in anderen und schließlich von der Stabilität der aktuellen Wetterlage in Verbindung mit dem Naturraum. Auch die Wetterballons, die weltweit jeweils zweimal täglich zur selben Zeit starten, liefern dazu wertvolle Beiträge.

Ein 24-Stunden Dienst ist immer bereit, aktuelle Warnungen bei z.B. drohendem Unwetter, vulkanischen Aschewolken oder nuklearen Störfällen,... heraus zu geben.

Unser Besuch ist auch seismologisch dokumentiert, denn wir haben durch Hüpfen und Stampfen das Erdbebenmessgerät zum Ausschlagen gebracht haben - also keine Angst, am Freitag um ca. 16.15 hat kein Erdbeben stattgefunden...

Auch Eiseskälte und hereinbrechende Dunkelheit haben uns nicht davon abgehalten, uns die Messgeräte im Freien genau anzusehen und diese auch zu testen.

Prof. Kaiser

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