Advent, Zeit der Sehnsucht

Die Weihnachtszeit ist die Zeit, in der wir uns unserer Sehnsüchte bewusst werden. Sehnsucht meint ein inniges und zugleich schmerzliches Verlangen nach etwas, was das ganze Herz erfüllt. Sehnsucht steigt aus der Tiefe auf. Aber sie bereitet uns auch Schmerzen. Sie schenkt uns Wärme und Weite, und zugleich lässt sie uns schmerzlich erfahren, dass wir weit weg sind von dem, was unser Leben eigentlich ausmachen könnte. Ein Kinderbuch hat wohl am treffendsten das Ziel unserer Sehnsucht ausgedrückt: „Es muss im Leben noch mehr als alles geben.“ Es kann doch nicht sein, dass wir hier nur darum ringen, einigermaßen gut zu leben, Erfolg zu haben, uns anzupassen, uns durchzukämpfen und eine Existenz aufzubauen. Es muss doch ein größeres Ziel geben. Es muss etwas geben, für das es sich tatsächlich lohnt, alles herzugeben, sich mit dem ganzen Herzen einzulassen. Es muss etwas geben, das mich in der Tiefe berührt, das meine tiefsten Wünsche erfüllt… Gott!?
In uns ist ein unstillbarer Durst nach Liebe, der von keinem Menschen gestillt werden kann. Unsere Sehnsucht geht über diese Welt hinaus. Wir erahnen, dass ein Gott unsere tiefste Sehnsucht zu erfüllen vermag.

Dieses Projekt wird von den zahlreichen Klassen der Ober- und Unterstufe sowie im interkonfessionellen Religionsunterricht und im Rahmen des Philosophieunterrichts und dessen Lehrern unterstützt und pädagogisch aufbereitet.

Wir danken der 2E, 2F, 1B, 3E, 3A, 3B, 4E, 6A, 6B …und den Prof. Winkler, Prof. Smerda, Prof. Tabaalite

Advent

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