4A vergoldet Münzen als Glücksbringer
Gleich nach den Weihnachtsferien zu Jahresbeginn 2026 durfte die 4A Kupfermünzen im Chemieunterricht „vergolden“. Genauer gesagt wurde eine Messing Legierung aus Kupfer und Zink an der Oberfläche der 5 Cent oder 2 Cent Münzen hergestellt. Das Protokoll für dieses Experiment ist anspruchsvoll und verlangt große Disziplin und Vorsicht von den SchülerInnen. Es wird mit Salzsäure, starker Kalilauge und Feuer gearbeitet. Außerdem erfolgt die Entsorgung der Lösung über den Schwermetallabfall und nicht in der Spüle. Alle gefährlichen Schritte mit Salzsäure wurden von der Lehrkraft unter dem Abzug durchgeführt. Jedoch das Kochen und Brennen der Legierung durften die SchülerInnen selbstständig auf ihrem Laborplatz durchführen. Das Tragen von Schutzbrillen und teilweise auch Handschuhen wurde sehr diszipliniert eingehalten.
Die 4A stellte sich als äußerst geschickt und talentiert heraus, was das Herstellen von Legierungen betrifft! Daher werden die großartig gelungenen Stücke hier präsentiert. Natürlich wurde den SchülerInnen auch vermittelt, dass es sich nun um Falschgeld handelt und sie dieses nun nur noch als Glücksbringer verwenden können.
Das Bild mit den drei Münzen zeigt sie nach der Reinigung im Salzsäurebad (kupferfarben), mit dem Zinküberzug nach dem Kochen (silberfarben), nach dem Einbrennen der Legierung (goldfarben).
DI Barbara Nußbaumer


