Die Handy-Challenge ist geschafft
Wir haben es geschafft – 3 Wochen ohne Smartphone!
Digitalisierung ist am Ella Lingens Gymnasium wichtig, wenn auch stets in einer guten Balance. Einerseits ist es Teil unserer Schulentwicklung, digitale Möglichkeiten effizient zu nutzen, mit der Zeit zu gehen und auf Entwicklungen rund um die Künstliche Intelligenz einzugehen. Andererseits ist uns ein bewusster Umgang mit digitalen Geräten, insbesondere dem Smartphone, wichtig.
In der Unterstufe gilt seit dem Schuljahr 2025/26 ein konsequentes Handyverbot. In der Oberstufe setzen wir auf Reflexion und Bewusstsein.
So war bereits im Jänner Anna-Sophie Standl (https://www.dis-connect.me/) am Ella Lingens Gymnasium. Sie verdiente früher ihr Geld als Influencerin, ehe ein Schlaganfall zu einem Wendepunkt in ihrem Leben wurde. Heute hält sie Vorträge und Workshops über die Gefahren von Social Media, Suchtverhalten, Dopamin und einiges mehr.
Von 4. bis 24. März 2026 stellten sich Schüler:innen des Ella Lingens Gymnasiums einer ganz besonderen Challenge. Als Teil des vom BMB und dem ORF initiierten „Handyexperiments“ versperrten sie für drei Wochen ihr Smartphone und verzichteten gänzlich auf dieses – rund um die Uhr, ohne Ausnahme. Dabei begleiteten sich die Jugendlichen selbst mit einer Studie, einem Tagebuch, sowie einer kleinen Kamera.
Die gesamte 5A, fast die gesamte 5B und Einzelne aus der 6A, 6C, 7A, 7C, 8A und 8C, sowie Lehrkräfte des Ella Lingens Gymnasiums haben an der Handychallenge teilgenommen. Insgesamt 68 Jugendliche haben die Challenge am 4. März gestartet – und 51 haben tatsächlich drei Wochen durchgehalten!
„Ich dachte, es wird schwieriger, aber es war eigentlich ganz okay. Ich habe nach den ersten vier Tagen vergessen, dass ich überhaupt ein Handy besitze. Besonders die Pausen haben mir gut gefallen, wir hatten richtig viel Spaß und eine starke Klassengemeinschaft.“ (Zuzanna Baran, 5A)
„Es klingt zwar blöd, aber in diesen 3 Wochen habe ich ein Stück Freiheit zurückerlangt. Ohne mein Handy war ich viel freier und wesentlich glücklicher. Wie in der Dok 1 lautet mein Fazit: Ich will mein Handy eigentlich noch gar nicht zurück!“ (Ayush Sharma Dhungel, 5B)
„Ich habe teilgenommen, weil ich es als Chance gesehen habe, um einmal der Handysucht zu entkommen, außerdem war es in der schulisch wichtigsten Zeit. Ich habe gemerkt, wie es mir körperlich und psychisch sehr gutgetan hat.“ (Christoph Zeibeck, 8C)
„Diese drei Wochen waren beeindruckend. Etliche alte Tastenhandys wurden angeschafft, in den Pausen (und vielleicht manchmal auch im Unterricht 😊) wurden Karten- und Brettspiele gespielt, Sudokus gelöst, Zeitungen gelesen, miteinander geredet, frische Luft bewusst genossen. Schüler:innen berichteten von positiven Effekten wie mehr Schlaf, eine höhere Aufmerksamkeitsspanne, mehr Achtsamkeit und bessere Gespräche.“ (Prof. Pascal Günsberg, Initiator)







